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Bilder: Jan Reumann 

 
HM Dressur 2009
Die Hessischen Meisterschaften Dressur zeichneten sich durch volle Starterfelder aus. In den frühen Morgenstunden war schon reger Betrieb rund um das Dressurviereck. Sonja Theis, die jetzt schon im dritten Jahr die Organisation am Viereck inne hatte, sorgte für den reibungslosen Ablauf und die Zufriedenheit der Teilnehmer. Die Prüfungen für die Meisterschaft in der Inter II und dem Grand Prix fanden am Freitag und Sonntag statt. Das Championat ein St. Georg und eine Inter I am Freitag und Samstag. Die Dressurprüfungen der drei Altersklassen Pony, Junioren und Junge Reiter reihten sich mit jeweils zwei Qualifikationen und den fünf Besten im Finale am Sonntag ein. „Das Ziel muss sein die besten Reiter aus ganz Hessen auf eine Hessische Meisterschaft zu bekommen! Dafür müssen wir als Verband die Plattform schaffen!“ so der Präsident des HRFV Klaus-Martin Rath, der am Sonntag vom ersten bis zum letzten Pferd die Ritte verfolgte.
 
Ein deutlicher Höhepunkt war der Ritt von Dorothee Schneider am Sonntag im Finale mit ihrem 11-jährigen braunen Hengst Kaiserkult TSF von Van Deyk und der Kimora von Gaius. Kaiserkult TSF wurde 2004 Bundeschampion der sechsjährigen Dressurpferde und Sieger in Frankfurt im Nürnberger Burgpokal. Er überzeugte auch die Richter in Alsfeld mit seinem leichtfüßigen schwungvollen Bewegungsablauf. Dorothee Schneider siegte mit Kaiserkult TSF, sowohl in der ersten Wertungsprüfung, einer Intermedaire II-Prüfung, mit 810 Punkten als auch in der zweiten Wertungsprüfung, einem Grand Prix, mit 1276 Punkten. Die ständigen Reiterin und Mitbesitzerin Dorothee Schneider hat ihn selbst ausgebildet. Als Sohn des Dressurvererbers Van Deyk liegt Kaiserkult Dorothee Schneider besonders am Herzen. 2009 waren die beiden schon hoch erfolgreich unterwegs der 3. Platz Grand Prix Special und 5. Platz Grand Prix beim Mannheimer Maimarktturnier und in
München-Riem errangen sie im Grand Prix und im Grand Prix Special den 7. Platz und jetzt Landesmeisterin Dressur in Hessen.
Die Silbermedaille ging an Karina Zimmermann-Rothermel mit
Olivia TSF, der 15-jährigen Stute von E.H. Angard aus der Osterglocke von Heuriger, die Züchter und Besitzer ist das Ehepaar Fischer Gestüt Zwiefalten in Schotten. Olivia TSF belegte hinter Dorothee Schneider jeweils den zweiten Platz mit 764 und 1221 Punkten. Olivia TSF und Karina Zimmermann siegten im Hessen-Grand-Prix im Dezember 2008 in Festhalle. Aber die Beiden sind schon eine Weile erfolgreich unterwegs auch in der internationlen Szene zum Beispiel 2007 in Donaueschingen in Inter II, Grand Prix und Grand Prix Special  und siegreich in der Intermediaire II beim CSIJY/CDIJY in Babenhausen ebenso der sechste Platz im Finale des Piaff-Förderpreis. Dritter Platz ging an Christoph Göb und Don Gregory. Der Reiter aus Bad Soden gehört auch schon einige Zeit zur Szene des Grand Prix. Er platzierte sich am ersten Atg auf Rang fünf und wurde Dritter im GP. Im Endklassement die Bronzemedaille aus den Händen des Präsidenten.
 
Auch das Hessische Dressur Championat war mit zwanzig Startern durchaus respektabel besucht. Ein erfreulicher Sieger und ein neues Gesicht in Hessen nahmen die Siegerschärpe mit nach Hause. Stefan Puschmann, der gebürtige Sachse aus Schneeberg hat sein Domizil in Ruppertshain aufgeschlagen. Seinen Pferdewirt Reiten absolvierte er bei Müller-Saalbach in Thüringen, dann fungierte er als Bereiter drei Jahre bei Wolfram Wittig. Hier lernte seine heutigen Chef kennen und kam nach Ruppertshain. Mit der erst sieben jährigen Stute Half Moon Delfi gelang im ein spektakulärer Ritt. „Ich habe sie in Heftrich die erste Inter I geritten und zweimal St. Georg. Aber bei dieser Stute stimmt alles, die Einstellung und der Bewegungsablauf!“ Das weitere Ziel der Beiden ist es die Tragkraft der Hinterhand zu verbessern um so eine schwere Prüfung noch besser durch zu halten und dann werden wir noch viel von diesem Paar hören. Nächster Start wird ein Grand Prix in Marbach sein! Der zweiter Platz ging an Ursula Maag mit der 8-jährigen Stute Abana. „Ich habe die Stute schon seit ihrem fünften Jahr in Ausbildung. Wir haben von Dressurpferde L / M bis 7-jährig viel gewonnen und platziert. Acht- jährig habe ich schon vier S-Dressuren mit ihr gewonnen!“ erklärt die Reiterin. Sie ist natürlich glücklich so ein talentiertes Pferd von Martina Zimmermann zu Verfügung gestellt zu bekommen. „Abana ist willenstark und ein Bewegungspferd. Ich reite sie viel im leichten Sitz im Gelände!“ Bei der Landwirtin mit eigenem Hof steht die Familie an erster Stelle und unterstützt wird sie von ihrem Mann, denn die Reiterei nimmt schon viel Zeit in Anspruch. Dritter Platz ging an Katja Willers aus Langen mit ihremSchimmel Reach out. Sie belegte am ersten Tag im St. Georg den sechsten Rang und mit Remy Martin den zehneten. Für die Inter I konnte sie sie sicj mit beidne Pferden auf Rang fünf und sechs behaupten. In der Gesamtwertung die Schärpe für den dritten Platz. Die beiden Prüfungen für das Hessische Dressurchampionat wurden von Dorothee Schneider mit Polarzauber TSF und Ricco gewonnen. Aber das Reglement sagt, dass man sich nur in der Meisterschaft oder dem Championat werten lassen kann. So hatte sich Dorothee Schneider für die Meisterschaft entschieden.
 
Es war die Meisterschaft der drei Schmadl Geschwister aus Bad Homburg. Gemeinsam mit ihrem Trainer Thomas Wagner, Kronenhof Bad Homburg, standen sie auf dem Siegerpodest in Alsfeld 2009.
Schon längere Zeit stehen sie im Focus der Dressurszene bei den Ponys Junioren und Jungen Reiter. Aber nun schafften sie es alle drei auf das Podest und sind nominiert für die Deutsche Jugendmeisterschaft.
 
Der Sieg in der Altersklasse der Ponys ging an Melinda Schmadl. Das Nesthäkchen der Familie zeigte sich als ehrgeizig und sehr zielstrebig. „Sie hat sehr viel Routine bekommen in letzter Zeit!“ so der Trainer. Mit ihrem Pony Arts-Deilaran, der das eher sichere Pony ist, platzierte sie sich auf Rang zwei und eins und der Sieg in der Finalprüfung. „Der tägliche Unterricht oder Beritt zahlten sich hier auf der Meisterschaft aus! Mit Flamenco Star, der das schwierigere Pony ist aber auch das ausdrucksstärkere, wird es auch schon besser.“ Zweite wurde Lisa Charlene Distler mit Bonaparte S. Sie gewann die erste Wertung und platzierte sich auf Rang zwei in der Zweiten. Unter den fünf Finalisten am Sonntag wurde es der dritte Platz und in der Endabrechnung Rang zwei, also die Silbermedaille. Für die Bronzemedaille stand Ann-Kathrin Sames auf dem Podest. Die Reiterin vom Pohlheimer Wald, wurde Dritte, Dritte und im Finale Zweite. Die Schülerin der zehnten Klasse reitet ihr Pony täglich seit drei Jahren. Der Tagesablauf ist ganz klar geregelt. Nach der Schule wird erst das Pony Dacapo geritten. „Ja sie macht wirklich alles alleine,“ so die Mutter. „Sie ist voll organisiert, ob es das Putzen des Sattelzeuges oder das Einflechten ist!“ 14 -tägig kommt Paul Schmid auf die Anlage zum Unterricht. Nach vielen Siegen in der E – Dressur und einigen erfolgen in A ging es zur L-Dressur. Sie ist ebenso Finalistin des R&V-Cups.
 
 
Bei den Junioren blieben die drei Prüfungen in der Reihenfolge der Platzierungen unverändert. Klar angeführt wurden sie von Sanneke Rothenberger mit Paso Doble. Die Richter waren sich einig und dokumentierten dies durch den dreimaligen Sieg in den Meisterschaftsprüfungen. Sanneke, die nominiert ist für die Euro in diesem Jahr, beeindruckte wieder durch ihr feines Reiten. Ihr Pferd Paso Doble fühlte sich nur bei Regen etwas gestört und zeigte auch seinen Unwillen deutlich. Durchgängig Zweite wurde Nicola Krause ebenso in allen Prüfungen mit ihrer 11-jährigen Stute Rhythm Dance. Sie nahm die Silbermedallie aus den Händen von Klaus-Martin Rath entgegen. Bei den Junioren konnte sich Stella Schmadl mit nur wenigen Punkten hinter Nicola Krause dreimal auf dem dritten Rang platzieren. „Stella müssen wir eher bremsen, sie will schnell zu viel!“ so der Trainer Thomas Wagner. Die 10-jährige Fuchsstute von Weltruhm aus einer Rubinstein I Mutter ist sehr sensibel und gerade in der Schritttour merkt man es gleich, wen man zu viel will!“
 
Die dritte Schmadl Schwester wurde Zweite bei den Jungen Reitern mit ihrem Pferd Lord Sinclair. „Laura hat inzwischen eine gute Stabilität erreicht und sie reitet eine konstante Prüfung!“ Sie wurde fünfte, zweite und im Finale der zweite Platz. Also die Silbermedallie für sie in Alsfeld. Siegerin der Jungen Reiter wurde wieder Victoria Hörnke mit ihrem Vendo Go. Die Schülerin von Heinz –Günter Scholten ist auch schon erfahren im Grand Prix. „Wir haben inzwischen mehr Losgelassenheit erreicht, die Prüfungen werden leichtfüßiger!“ so der Landestrainer Dressur des HRFV. Victoria hat einen Grand Prix in Frankenthal gewonnen und sich für Stuttgart 2010 qualifiziert, da sie ebenso im Piaff -Förderpreis vorne platziert war. Mit dem dreimaligen Sieg in allen Wertungsprüfungen die Goldmedallie für Victoria Hörnke. Der Hahn im Korb bei den drei Altersklassen der sympathische junge Mann Jan Herrmann aus Heldenbergen. Mit seinem Pferd A spezial delight belegte er durchgängig den dritten Rang. Jan der auf der elterlichen Anlage in Heldenbergen seine Ausbildung macht, hat ebenso mehr  Sicherheit im Viereck gewonnen. Sicher versammelt und technisch korrekt überzeugt er auch die Richter. „Wenn ich fertig bin mit meiner Ausbildung möchte ich auch gerne noch einmal weg gehen und viel lernen!“ erklärt der Reiter lächelnd.
Mach’s noch einmal, Heinz!
 
Hätte jemand Heinz Eufinger noch vor dem großen Finalspringen am Sonntagnachmittag nach seinen Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung gefragt, hätte er vermutlich nur ein resignierendes Kopfschütteln als Antwort erhalten. Eufinger lag zu diesem Zeitpunkt abgeschlagen auf Platz fünf. Optimistischer hingegen war die Stimmung bei dem bis dahin führenden Frank Plock (RFV Borken). Ob es wohl diesmal mit dem Titelgewinn klappen würde, nachdem er im vergangenen Jahr der große Pechvogel bei den Senioren war? Dort warfen 16 Fehlerpunkte und ein 14. Platz im Finalspringen den souveränen Sieger der beiden ersten Springen praktisch noch auf der Ziellinie im Endklassement auf Platz sieben zurück. Man durfte also gespannt sein – und erlebte eine Neuauflage des 2008er Finaltages: Eine konstante Leistungssteigerung (Neunzehnter im Eröffnungsspringen, Sechster in der zweiten Wertungsprüfung, Dritter im Finale) brachten Eufinger und seiner bewährten 12jährigen Hessen-Stute Germaine den zweiten Meistertitel in Folge ein. „So ein Pferd bekommt man nur einmal“, freute sich der frischgebackene Hessenmeister bei der Siegerehrung über sein im wahrsten Sinne des Wortes “’Spitzenpferd“. Und Frank Plock? Nachdem er sich mit FBW Ajscha vom ersten Tag an mit konstant guten Leistungen (Siebter in der ersten und Zweiter in der zweiten Wertungsprüfung) an die Spitze des Feldes setzte, verhinderten im Finalspringen 8,5 Fehlerpunkte den Griff zur Meisterschaftsschärpe. So blieb Plock am Ende „nur“ die Bronzemedaille. Vor den Borkener Profi konnte sich noch Bernd Herbert (RFV Viernheim) schieben, der mit seinem Westorcan – der übrigens von der Abstammung her mit Wolkenstein II/ Matcho AA reinstes Dressurblut in seinen Adern führt – das Finalspringen für sich entscheiden konnte. Nach einem achten und einem 14. Platz in den beiden ersten Wertungsspringen katapultierte dieser Sieg den sympathischen Viernheimer auf den Silbermedaillen-Rang. Auf den undankbaren vierten Platz landete Marcus Wenz (RFV Niederzeuzheim) mit dem außergewöhnlich schönen Fuchshengst My Baby Blue Batilly. Den Leiter und Chefausbilder des Gestüt ZYXs in Hangenmeilingen ereilte ein ähnliches Schicksal wie Frank Plock: Gehörte er nach den ersten beiden Tagen mit einem fünften und einem vierten Platz noch zum Reigen der Titelanwärter, machten drei Springfehler im finalen Abschlussspringen all seine Hoffnungen zunichte.
 
Nach dem Wechsel von Daniel Oppermann (RFV f.d.Krs. Hofgeismar) in das Seniorenlager stand bei den Jungen Reitern schon im Vornherein fest, dass es hier einen neuen Hessenmeister geben wird. Franziska Baum (RV Wallau), im vergangenen Jahr bei den Junioren noch vom Pech verfolgt - ein 19. Platz im Abschlussspringen machten alle Titelhoffnungen der bis dahin mit zwei Siegen souverän führenden Wallauerin zunichte -, machte diesmal mit ihrem neuen Meisterschaftspferd Delloren ihre Sache hundertprozentig gut. Mit einem souveräner Start-Ziel-Sieg (sie gewann alle drei Wertungsprüfungen) holte sie sich unangefochten den Titel bei den Jungen Reitern. Hessischer Vizemeister 2009 bei den Jungen Reitern wurde Franziska Baums Vereinskollege Henri Stude (RV Wallau) mit Allison vor der Tochter von Heinz Eufinger, Liza Eufinger mit Lisarazu. Der Apfel fällt eben doch nicht weit vom Stamm.
 
Bei den Junioren konnte Shari Zey (RFV Niederzeuzheim) ihren Titel erfolgreich verteidigen. Es war erfreulich zu sehen, wie die junge Reiterin nach ihrem schweren Sturz im vergangenen Dezember während des Frankfurter Festhallenturniers wieder topfit scheint. Mit ihrem bewährten 15jährigen Wallach Stromer verwies sie Angelina Herröder (RG Büttelborn) mit Gina Marie und Angelique Rüsen, neue Bereiter-Auszubildende im Team von Andreas Wendenburg auf dem Bad Homburger Fichtenhof, mit Miopalmo auf die Silber- und Bronzemedaillenplätze.
 
Hessenmeister 2009 im Springen bei den Ponys wurde der Vize-Hessenmeister des vergangenen Jahres Kai Müller (RFV Kirberg) mit Kobold, gefolgt von Verena Jazbinski (RSC Hungen) mit Itsyweeny und Leonie Mouret (RSG Fichtenhof Bad Homburg) mit Bingo.
 
Mit den Titelgewinnen von Heinz Eufinger (RFV Elz), Shari Zey (RuF Niederzeuzheim) und Kai Müller (RuF Kirberg) konnte sich übrigens der Bezirksreiterbund „Lahn-Taunus“ gleich drei Titel an seine Fahnen heften – nicht schlecht.
 
Das Hessenchampionat Springen der Amateure wurde von Daniela Nies (RFV Gedern) mit Channel – 2008 waren die beiden Zweite - vor Nicole Schäfer (PSV Villmar/Lahn) mit Carlotta und Bettina Wiegand (RFV Haunetal) mit Clinton gewonnen. Bei den etwas kleineren Vierbeinern konnte sich Verena Nagelschmidt (PSV Breitenhaide-Ortenberg) mit Dolly über den Gewinn des Hessischen Ponychampionats 2009 freuen. Zweiter wurde Christoph Lamberth (RFV Viernheim) mit Jaconella vor Jasmin Theis (RV Haiger-Rodenbach) mit Casandra.
 
Und dann ging es während den Hessenmeisterschaften bei den jungen Springpferden (fünf- und sechsjährig) noch um eine der begehrten Fahrkarten zum Bundeschampionat, das vom 3. bis 7. September 2009 in Warendorf stattfindet. Durch eine Wertnote von 8,0 und besser dürfen jetzt dorthin Contrast (fünfjährige Springpferde – Wertnote 8,2) mit Markus Friedel (RFV Eschwege) sowie Comtesse und Caschmir W (sechsjährige Springpferde- Wertnote 8,2 und 8,0),in deren Sattel beide Male Frank Lugge (Domäne Kinzigheimer Hof Bruchköbel) saß, reisen.

 

 

Hessische Meister 2009

Dressur Senioren/Reiter
Dressurchampionat
Dressur Junge Reiter
Dressur Junioren
Dressur Ponyreiter
Springen Reiter/Senioren
Springen Junge Reiter
Springen Junioren
Springen Ponyreiter
Springen Ponychampionat
FAB-Amateurchampionat
 
Teilnehmerliste
Zeiteinteilung
Teilnehmer Springen Reiter/Senioren
Teilnehmer Springen FAB-Championat
Teilnehmer Springen Junge Reiter
Teilnehmer Springen Junioren
Teilnehmer Springen Ponyreiter
Teilnehmer Ponychampionat
 
Teilnehmer Dressur Reiter/Senioren
Teilnehmer Dressurchampionat
Teilnehmer Dressur Junge Reiter
Teilnehmer Dressur Junioren
Teilnehmer Dressur Ponyreiter
 
Teilnehmer Reitpferdeprüfung 3jährige
Teilnehmer Reitpferdeprüfung 4jährige
 
Teilnehmer Springpferdeprüfung 5jährige
Teilnehmer Springpferdeprüfung 6jährige
 
Pferdeliste
Sportlicher Höhepunkt im Juli 2009
Hessische Meisterschaften in Alsfeld
 
Auch zur dritten Auflage der Hessischen Meisterschaften in Alsfeld werden wir Sport der Extraklasse erleben. Auf der großzügig angelegten Anlage des Ländlichen Reit - und Fahrvereins Alsfeld ist am dritten Juliwochenende die hessische Reiterelite am Start. In den Disziplinen Dressur und Springen, in den verschiedenen Altersklassen, werden spannende Wettkämpfe am 17. - 19. Juli ausgetragen. Markus Nau wird für Kurzweile im Parcours sorgen und eine Jury von außer hessischen Richtern werden ihre Urteile im Viereck fällen. Unter der Federführung des ersten Vorsitzenden Georg Schäfer, der mit der Unterstützung und dem großen Engagement seiner Mitglieder diese wichtige Veranstaltung für den HRFV ausrichtet, gibt es auch ein interessantes Rahmenprogramm. Es werden die Alsfelder Nachwuchsreiter aus dem Programm `Reiten im Schulsport` ihr Können zeigen, sowie eine Vorführung der Barockreiter, Bad Homburg ist geplant. Der Ländliche Reit - und Fahrverein Alsfeld, der einer der traditionsreichsten Vereine in Hessen ist, lädt alle Sportler und Offizielle herzlich nach Alsfeld ein.
 
Neben den Meisterschaftsprüfungen wird um die Qualifikation zum Bundeschampionat der fünf- und sechsjährigen Springpferde geritten. Das FAB – Championat der Amateurspringreiter wird ausgetragen. Die Zuchtinteressierten kommen in Alsfeld ebenfalls nicht zu kurz. Die Reitpferdeprüfung Championat der 3 - jährigen und 4- jährigen Hessischen bzw. Hannoveraner Reitpferde und die Sichtung zum Bundeschampionat des Deutschen Reitpferdes finden statt.
 
Der Verein wurde bekannt durch seine großen nationalen Hallenturniere in der Hessenhalle Alsfeld, bei denen fast die gesamte deutsche Springelite am Start war. Seit 1992 ist Georg Schäfer Vorsitzender des Vereins und Organisator der Turnierveranstaltungen. Seit dem Jahr 1995 finden Hessische Meisterschaften in Alsfeld statt. Ab 2003 wurde die Austragung der Landesmeisterschaft Dressur auf Grand Prix – Niveau, dem Preis des Schafhofs, Kronberg angehoben. Das Dressur – Championat wird über eine Dressurprüfungen der Kl. S, Prix St. Georges und eine Intermediare I, entschieden. Auch das hessische Ponyreiter - Championat wird wieder ausgetragen. Um den Einstieg in die Meisterschaftsturniere zu erleichtern, hat der Hessische Reit – und Fahrverband im Bereich der Springprüfungen ein Ponyreiter - Championat ausgeschrieben. So können die Youngsters Meisterschaftsluft schnuppern und sich anlässlich des großen hessischen Events vorstellen.
Das gesamte Alsfelder - Team freut sich auf alle Teilnehmer und die Pferdesportbegeisterten in den Schwalmauen.
 
Infos unter Ländlicher Reit - und Fahrverein e.V. Alsfeld Vors.: Georg Schäfer Berfaer Straße 4, 36304 Alsfeld Tel.: 0 66 31 - 28 90 oder Reitanlage Hersfelder Straße Tel.: 0 66 31 - 16 36
 
Heidrun Weitz

 

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